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Visualisierung am Flipchart

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Herr M. von der Unternehmensberatung XY befüllt emsig seine Powerpoint-Datei mit den erarbeiteten Erkenntnissen aus einem mehrtägigen Workshop. Seine Firma stellt ihm dafür ein ausgeklügeltes,  in die CI gegossenes Powerpoint-Paket zur Verfügung. Seine Handzettel sind voll mit Informationen. Bloß nichts vergessen … ach, was. Am besten alle Infos auf die Folie packen. So ist es am besten und nichts wird geschlabbert.

Bei der Präsentation liest Herr M. dann doch mehr oder weniger von den Folien ab. Alle sind froh und glücklich, dass Herr M. alles so toll dokumentiert hat. Und am Ende bekommt jeder die Powerpoint-Datei … praktisch ein Protokoll. Kann man schön auf der Festplatte speichern.

Herr M. fühlt sich wie ein Stenograf, der Protokoll geführt hat. Gar nicht wie ein Team- und Organisationsentwickler, der er eigentlich ist. Wie schade!

Uns ist klar, dass etwas was auf der Festplatte gespeichert ist, noch lange nicht im Gehirn gespeichert ist? Fakt ist, dass live gezeichnetes, besser im Gehirn verbleibt. Würde Herr M. sich mal trauen ein bisschen auf dem Flipchart zu schreiben und zu zeichnen, würde es viel einfacher für alle Beteiligten sein, Klarheit in die komplexen Prozesse der Abteilung zu bringen.

Für Herrn M. und alle anderen, die in ihrem täglichen Tun Dinge verständlich und plakativ darstellen müssen (Lehrer, Flüchtlingshelfer, Erzieher, Studenten, Unternehmensberater, Trainer, Teamentwickler, etc.) ist dieser 4-stündige Crash-Kurs ein erster Start in die Flip-Chart-Welt.

Wecke den Künstler in dir – ich unterstütze dich dabei

Neue Termine:

16.06.2017, Hamburg (OTTO Akademie)

12.05.2017, Hamburg (VHS)

08.07.2017, Hamburg (VHS)

26.08. 2017, Wuppertal (wird noch bekannt gegeben)

 

Ohne Angst seine Kreativität und Neigungen ausleben – geht das?

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Diese Woche hat uns ein Interview mit Prof. Götz W. Werner in der Business Insider beschäftigt. Götz W. Werner gründetet 1973 die erste dm-Filialie und nennt sich selbst Deutschlands bekanntesten Zahnpastaverkäufer. Für unsere Hamburger Leser: dm ist woanders das, was für den Hamburger Budni ist –  nur in gelb-orange-blau.

Werner fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Menschen. Dabei zitiert er Erich Fromm mit den Worten:
Der Mensch ist ein Ausdruckswesen…
…und er drückt sich über seine Tätigkeit (also Arbeit) aus. Wenn ein Mensch völlig frei von Angst und ohne Sicherheitsdenken seinen Neigungen folgen könnte, wozu ihn das Grundeinkommen befähigen würde, kann er frei von jeglicher Existenzangst seine Kreativität ausleben. Wow! Genau dieses Gefühl verspüren oft Gründer, die befreit von ihrer stupiden Arbeit in einem starren System plötzlich wieder einen freien Geist und sich entfaltende Kreaivität erleben. Die lange Zeit blockiert und unzufrieden waren. Gestützt von der Agentur für Arbeit mit einem Gründungszuschuß sieht ihre neue Situation zwar weniger rosig aus, aber sie sprühen oft vor Ideen und freue mich jeden Tag, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Zumindest so lange das Geld für den Lebensunterhalt reicht.
Wenn man sich nun vorstellt, jeder Mensch würde ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen, wie kreativ wären wir dann alle, wie glücklich müsste jeder sein? Und wenn man den Ausführungen von Götz Werner folgt, dann wird auch der kritische Betriebswirt nicht nur missbilligend mit dem Kopf schütteln und sagen: „Wer soll das bezahlen?“ oder  „Das Wirtschaftsystem geht in die Knie!“ Man bedenke dabei, dass der Mensch, der seinen Neigungen folgt, auch besser arbeitet. Seine Leistung und sein Wert in der Gesellschaft an sich wären also entsprechend höher. Z.B. eine Mutter, die sich mit einem schlecht bezahlten Halbtagsjob rumquält, danach gestresst und genervt nach Hause kommt und das Kind vor dem Fernseher parkt, weil sie einfach nicht mehr kann… diese Mutter könnte vielleicht mit einem Grundeinkommen einfach länger zu Hause bleiben und statt Regale im Supermarkt einzuräumen, könnte sie sich im Sportverein oder der Schule engagieren, Essen für Obdachlose ausgeben oder den kranken Schwiegervater pflegen – weil sie es sich leisten kann. Für die Gesellschaft ein absoluter Mehrwert. Befreit von einem eng getakten Alltag wird der Kopf wieder frei, der Horizont weitet sich und man ist wieder aufnahmefähig für die Empfindungen und die Bedürfnisse anderer.
Die Angst der Gegener, dass ein Grundeinkommen viele zum Müßiggang verleiten würde, glaubt Werner dagegen nicht. Denn das Grundeinkommen sichert lediglich ein menschenwürdiges Leben, alles was man sich darüber hinaus leisten möchte, muss selbstverständlich immer noch erarbeitet werden. Aber mit einer Arbeit, die freiwillig gewählt wurde. So werden mehr Menschen bereit sein, sich im ehrenamtlichen Bereich zu engagieren und Firmen sind gezwungen für potentielle und aktuelle Mitarbeiter attraktiver zu werden, sonst wird in Zukunft niemand mehr bei Ihnen arbeiten wollen.
Hört sich wunderschön an, diese Utopie und man ist versucht ein bisschen dabei mitzuhelfen, damit möglichst viele Menschen ihren Neigungen folgen können und nur noch Arbeit tun, weil sie es wollen und nicht weil sie müssen. Auch wenn man sich bei der Theorie fragen könnte, wer denn dann die Regale im Supermarkt einräumen wird oder den Müll einsammelt? Darauf hat Werner gleiche drei Antworten
  1. Die Arbeit durch Maschinen rationalisieren
  2. den Arbeitsplatz so attraktiv gestalten, dass man dort arbeiten WILL
  3. oder die anfallende Arbeit einfach selbst erledigen 🙂
In diesem Sinne wünschen wir ein erholsames Wochenende, an dem Ihr alle hoffentlich Euren Neigungen folgen werdet. Nennt man ja auch Hobby 😉 Es sei denn, ihr habt dabei die Bedürfnisse anderer im Blick, dann kann man das auch als Arbeit durchgehen lassen.

Das Gute im Schlechten suchen

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Eine meiner beliebtesten Intervention im Coaching war es bisher „das Gute im Schlechten“ zu suchen. Auch wenn es noch so mies läuft – meist findet man tatsächlich etwas, was gar nicht so trist und grau ist und was bei genauer Betrachtung, tatsächlich auch noch schlechter laufen könnte, als es das eh schon tut. Also freuen wir uns daran, dass es eben nicht noch schlimmer gekommen ist. Ist der Chef so richtig mies, kann man sich an den freundlichen Kollegen und den zuvorkommenden Kunden erfreuen. Meist empfindet der Coachee die Situation dann tatsächlich nicht mehr als eine unüberwindbare Wand, die ihn frontal ausbremst, sondern er hört das Leben liebevoll flüstern: „Ich habe etwas besseres mit Dir vor!“ und er läuft einfach links oder rechts an der Wand vorbei.

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Folge Deinen Leidenschaften…

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Wenn das immer so einfach wäre. Diese ganzen „Die Welt ist schön“-Zeitschriften, die Dir suggerieren „Sorge Dich nicht, lebe!“ oder ganz krass auf dem Titel der neon „Wenn Dein Job Dir wichtiger ist, als Dein Leben – befreie Dich!“ Ja, tolle Idee. Dann einfach kündigen, oder wie hat man sich das vorzustellen?

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Als Expat Kindergeld im Ausland beziehen, geht das?

 

Kindergeld

Wer gerade eine Entsendung (Expatriation) plant, muss sich um viele Dinge kümmern. Sich beispielsweise in dem Wust von Sozialversicherungen und Besteuerungsabkommen zurecht zu finden, ist gar nicht so einfach.

Wie sieht das eigentlich mit dem Kindergeld aus? Ist man auch im Ausland berechtigt, als Deutscher dort für seine lieben Kleinen Kindergeld zu beziehen?

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